Christopher Priest, Jahrgang 1943, zählt zu den profiliertesten britischen SF-Autoren. Mit seiner stilistisch anspruchsvollen, raffiniert konstruierten, vieldeutigen "Literatur des visionären Realismus" sprengt er enge Genre-Grenzen der Science Fiction. Seine Spannweite reicht dabei von der - in der nahen Zukunft angesiedelten - Dystopie Die stille Frau über den Virtual Reality-Thriller Die Amokschleife bis zur Alternativ-Geschichte des 2. Weltkriegs The Separation - sein jüngstes, noch nicht übersetztes Werk. Stets geht es bei ihm auch um die Auslotung des "inneren Raums", um Erinnerung und Identität in einer komplexen, vieldeutigen äußeren Welt.

Christopher Priest

Bibliographie (Auszug):

 
  • Transplantationen (Collection, 1973) Goldmann SF, 165
  • Die Stadt (Roman) The inverted world (1974) Heyne SF & F, 3465; BSFA Award 1974
  • Sir Williams' Maschine (Roman) The space machine (1976) Heyne SF & F, 3540; Ditmar Award 1977
  • Ein Traum von Wessex (Roman) A dream of Wessex (1977) Heyne SF & F, 3631
  • Der steile Horizont (Roman) The inverted world (1974) Heyne BSF, 41
  • Der weiße Raum (Roman) The affirmation (1981) Heyne SF & F, 4073; Ditmar Award 1982
  • Der Traumarchipel (Collection, 1987) Luchterhand SF, 706
  • Der schöne Schein (Roman) The glamour (1984) Heyne SF & F, 4413; Kurd-Lasswitz-Preis 1988
  • Die stille Frau (Roman) The quiet woman (1990) Heyne SF & F, 4833
  • Die Amok-Schleife (Roman) The Extremes (1998) Heyne SF & F, 6387; BSFA Award 1999
  • The Separation (Roman, 2002), Gollancz, London; BSFA Award 2003